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Viren, Impfstoffe und Zellen im Studiengang Life Science Engineering

Bild: MBT

Sie interessieren sich für die technischen Hintergründe der Virologie und Impfstoffentwicklung?

Auch im Studiengang Life Science Engineering werden viele Aspekte davon gelehrt. Während sie in der Medizinischen Biotechnologie unterschiedliche Diagnostikverfahren und verschiedene Prozesse der Impfstoffentwicklung kennenlernen, beschäftigt sich die Bioverfahrenstechnik/Bioprozesstechnik mit allen Aspekten der Entwicklung, Maßstabsvergrößerung und des Betriebs industrieller biotechnologischer Prozesse.
Wenn beispielsweise ein Impfstoff gefunden wird, benötigt man die Expertise von Ingenieuren im Bereich der Bioverfahrenstechnik, um die Entwicklung von neuen Verfahren für die Impfstoffproduktion in großen Maßstäben voranzutreiben. Das gleiche gilt auch für die Produktion von Enzymen und Antikörpern für die Diagnostik von Viren.

Mit diesen Themen wird man im Laufe des Studiums Life Science Engineering immer wieder in Berührung kommen, vor allem im fortgeschrittenen Verlauf des Studiums. So lernt man im Modul Zellkulturtechnik, unter welchen Kulturbedingungen und in welchen Bioreaktoren Zelllinien vermehrt werden, um beispielsweise Virusmaterial für Infektiositäts-Tests herzustellen.
In dem neuen Modul Immunbiotechnologie (Master) wird Impfstoffentwicklung ein großes Thema sein. Die relevanten Grundlagen kann man bereits im Bachelorstudium im Wahlpflichtmodul Gentechnologie lernen. Hier werden z.B. die Grundlagen der PCR-Diagnostik und Genomsequenzierung erworben. PCR bedeutet „Polymerase-Ketten-Reaktion“ und ist unter anderem eine Labormethode zum Nachweis infektiöser Erreger.

Weitere Informationen zu aktuellen Forschungsthemen finden Sie u.a. auf den Seiten der Lehrstühle für Bioverfahrenstechnik  und Medizinischer Biotechnologie.