Die Beilage des Handelsblatts hat am 19.8.2026 einen Gastartikel von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl veröffentlicht, in dem er die Chancen der Energiewende für den Industriestandort Deutschland diskutiert. Unter dem Titel „Von der Dunkelflaute zum Wettbewerbsvorteil“ beschreibt der Inhaber des Lehrstuhls für Energieverfahrenstechnik einen Perspektivenwechsel: Was zunächst als Herausforderung der Energiewende erscheint, kann zum Ansatzpunkt für Innovationen werden – und damit zu einem möglichen Wettbewerbsvorteil.
Konkret könnten Unternehmen die Schwankungen erneuerbarer Energien für ihre Produktion nutzen, indem sie ihre Produktionsprozesse flexibler gestalten. Dadurch ließe sich der Energieverbrauch stärker an das verfügbare Stromangebot anpassen. Gerade in der chemischen Industrie sowie im Maschinen- und Anlagenbau sieht Jürgen Karl darin ein wichtiges Innovationsfeld. Unternehmen, die hierfür neue Technologien und Prozesse entwickeln, könnten Alleinstellungsmerkmale schaffen und neue Exportmärkte erschließen.
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