Erstes Projekttreffen im Verbundprojekt JULIA

Foto: CRT

Mitte Juli trafen sich die Projektpartner von JULIA (Justierbare und langzeitstabile Katalysator- und Membraninnovationen) zu ihrem ersten gemeinsamen Projekttreffen im Chemiepark Marl bei Evonik.

Am Projekt beteiligt sind die Lehrstühle für Chemische Reaktionstechnik (CRT) und Thermische Verfahrenstechnik (TVT) der FAU Erlangen-Nürnberg, die Evonik Operations GmbH und die Evonik Oxeno GmbH, die Rauschert Kloster Veilsdorf GmbH sowie das Helmholtz-Zentrum Hereon GmbH.

Aldehyde sind wichtige Vorprodukte für viele chemische Produkte – von Kunststoffen bis zu Medikamenten und Kosmetika. Ihre Herstellung erfolgt bis heute nach einem energieaufwändigen Verfahren aus den 1940er Jahren. Im Projekt JULIA entwickeln wir dafür einen neuen, energieeffizienten Gasphasen-Hydroformylierungsprozess für Propen auf Basis der Catalytic-Membrane-Reactor-Technologie, der katalytische Synthese und Produktabtrennung in einem Schritt vereint.

Gefördert wird JULIA im Rahmen der Förderrichtlinie „Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie II)“.

Seit dem Projektstart im Mai kamen beim Treffen in Marl nun erstmals alle Partner zusammen. Bei einer Führung durch die Labore und Technika sowie die Hydroformylierungsanlage im Chemiepark Marl konnten sich alle Beteiligten einen direkten Eindruck von den technischen Anlagen verschaffen und in den fachlichen Austausch gehen.

Mit dem Treffen ist der Startschuss für die inhaltliche Projektarbeit gefallen. Wir freuen uns auf drei spannende Jahre gemeinsamer Forschung.